1990 und 2015 - Wie sich die Bilder gleichen ....

Januar 1990 und Januar 2015. Schwarz, rot, goldene Fahnen wehen auf dem Leipziger Innenstadtring. Damals riefen sie: "Wir sind ein Volk", machten auf dem Karl-Marx-Platz Jagd auf Grüppchen, die eingehüllt in DDR-Fahnen abseits standen. Jetzt rufen sie "Wir sind das Volk" und hetzen die "Lügenpresse". Es ist interessant, wie sich die Bilder gleichen.
Leipzig 15011990 5
Foto: Fred Kowasch - All Rights reserved

Ursprünglich wollten wir aus Leipzig berichten. Das hat sich nun, weil die Demonstrationen verlegt wurden, um zwei Tage verschoben. Dafür haben wir in die Fotokiste gegriffen und ein paar alte Aufnahmen gefunden. Viel Spaß mit den zeithistorischen Fotos und dem Artikel eines 24jährigen, der gerade als Reporter begann.

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Berlin-Tipps

band leipzig29.01. 19:30 Schokoladen: Die Wallerts (Humppa)
29.01. 20:00 Austerclub: Alice Merton (Sing Song) 6e
29.01. 21:00 Sage: Junkyard Rebellion, Hydrascape
29.01. 22:00 Duncker: Footsteps
29.01. 22:00 White Trash: Bang! Mustang (Surf, Beat)
29.01. 23:59 Wilde Renate: Glowing Palms, Jarle Brathen, Fritz For Funk

30.01. 19:30 Schokoladen: xBomb Factory, Vizediktator (Post-Punk)
30.01. 20:00 Huxleys: Laing, Dagobert (Electropop) 25e
30.01. 20:00 Comet: Within The Ruins, I Declare War, Aversions Crown 19e
30.01. 20:00 Ramones Museum: The Dead South 3e
30.01. 20.00 Volksbühne: Moriarty, Falko Teichmann (Country, Blues) 26e
30.01. 20:30 Columbiahalle: Fritz Kalkbrenner 30e
30.01. 20:30 K19: Nasty Pack, Alien Placenta (HC, Punk) 5e
30.01. 20:30 Yaam: Tricky,  Sam Binga, Sarah Farina & Soulmind (Trip Hop, DnB, Hip Hop, House)
30.01. 21:00 Cortina Bob: Bitch Queens & Sonic Beat Explosion
30.01. 21:00 Crystal: The Vibrators, The Hippriests (Punk) 17e
30.01. 21:00 Chesters Inn:  Spin Dem Sound Ya, City Lock (Dancehall, Reggae, Ska) 7e

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FLUG MH17 - Die Suche nach der Wahrheit

Autoren und Recherche: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit freundlicher Genehmigung der Investigativplattform correctiv.org, Recherchen für die Gesellschaft e.V.

Es ist eines der größten Kriegsverbrechen der neueren Zeit. Am 17. Juli 2014, gegen 16:20 Uhr Ortszeit, wurde der Malaysia Airlines Flug MH17 über der Ostukraine abgeschossen. Alle 298 Insassen starben, darunter viele Kinder. Wer holte das Flugzeug vom Himmel?

Lange war die Absturzstelle von Flug MH17 ein grausiges Leichenfeld. Die Körper der Passagiere verwesten im heißen ukrainischen Sommer, während in unmittelbarer Nähe gekämpft wurde – und Kämpfer und Anwohner das Gepäck der Toten plünderten. Schließlich, nach nervenzehrendem diplomatischen Tauziehen, konnten die meisten Leichenteile geborgen und in die Niederlande überführt werden.

Im September 2014 veröffentlicht die niederländische Flugsicherheitsbehörde OVV einen ersten Untersuchungsbericht. Alles an Bord von Flug MH17 verlief planmäßig. Keine aufgeregten Stimmen, keine Panik, keine Störung an der Maschine. Das belegt deren Blackbox. Abrupt endete deren Aufzeichnung um 16:20 Uhr Ortszeit, über der Ostukraine.

In diesem Augenblick, so der Untersuchungsbericht, wurde MH17 von einer großen Anzahl von „Objekten mit hoher Energie“ getroffen. Objekte, die mit hoher Geschwindigkeit von oben und von vorn in das Flugzeug einschlagen, mit derartiger Gewalt, dass der Rumpf wohl schon in der Luft auseinander reißt.

NATO-Luftkampfexperten, darunter der ehemalige niederländische Kampfflieger Harry Horlings, sind sich einig: Flug MH17 wurde von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Sie sei programmiert, kurz vor und über dem attackierten Flugzeug zu explodieren. Das Flugzeug müsse dann in einen Hagel aus tödlichen Schrapnells fliegen - „Objekte mit hoher Energie, die das Flugzeug von vorne und von oben durchstoßen haben“.

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Nix "Brunnen bauen": Wie Bundeswehr und BND bei den NATO-Todeslisten halfen

Geheimpapier über Killerkommandos - Nach einem Bericht der BILD-Zeitung haben Bundeswehr und BND bei 'gezielten Tötungen' in Afghanistan geholfen. Wie aus dem Bericht hervorgeht - der als Belege eine ganze Reihe von geheimen Papieren anführt - soll es im deutschen Hauptquatier der Bundeswehr in Mazar-e-Sharif eine sogenannte 'Target Support Cell' gegeben haben, die von einem Obertsleutnant geführt wurde.

Diese Gruppe sollte Informationen über Afghanen sammeln und diese an ISAF-Stellen weitergeben. Im Klartext: es ging darum, wer auf Obamas geheime Todeslisten gesetzt wird. In seiner aktuellen Ausgabe berichtet das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL ausführlich über diese geheimen Listen, auf denen zeitweise bis zu 750 Namen gestanden haben sollen.

Auch der Bundesnachrichtendienst (BND) soll - dem Bericht des Boulevardblattes zu Folge - in die Operation eingebunden gewesen sein. So habe der BND die Handynummern von einem Taliban-Führer weiter gegeben, aufgrund derer er von den ISAF-Truppen lokalisiert und getötet werden konnte.

Das ist nicht das erste Mal, dass sich der BND aktiv an Kriegshandlungen im Ausland beteiligt. Bereits zu Beginn des Irak-Krieges gaben zwei Mitarbeiter des BND Koordinaten potenzieller Ziele in Bagdad weiter. Mit diesem Vorgang beschäftigte sich in der Folge in Berlin auch ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss. Die entsprechende Stelle im Abschlussbericht des BND-Ausschusses befindet sich auf den Seiten 5 bis 32.

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Video on Demand: "Walls" - Full Movie (87 min, OmU)

The photographer Kai Wiedenhöfer works at life's extremes. With his panoramic camera, he is going to places, where rubber bullets, teargas, street battles belong to the daily life of the people. As a young man, Kai Wiedenhöfer witnessed the fall of the Berlin Wall. Since then, he has been fascinated by borders, walls and fences. His mission is to find out what concrete barriers do to the people they separate. In 2013, he tried overcoming every resistance and bringing his panorama pictures on the famous "East Side Gallery" in Berlin. The documentary accompanied Kai Wiedenhöfer for nine whole years.



Israel und die besetzten Gebiete, Belfast, Baghdad, Ceuta, Zypern, die Grenze zwischen den USA und Mexico. Kai Wiedenhöfer hat eine Mission. Er will die Mauern der Welt fotografieren, zeigen was ein Betonwall aus Menschen macht. Mit seiner Panoramakamera geht er dorthin, wo Gummigeschosse, Tränengas und Strassenschlachten zum Alltag gehören. Er trifft auf Flüchtlinge, Drogendealer und engagierte Menschenrechtler. Immer wieder aber auch auf bewaffnete Soldaten und aggressive Grenzpolizei. Gegen viele Widerstände versucht er sich seinen Traum zu erfüllen.

Kai Wiedenhöfer möchte seine Panoramafotos auf die weltbekannte 'East Side Gallery' in Berlin zu bringen. Jahrelang kämpft er dafür. Im Sommer 2013 kommt es in seiner Wahlheimat zum Showdown. Die Dokumentation „Walls – a Photographer between the Lines“ hat Kai Wiedenhöfer - der einst Zeuge des Berliner Mauerfalls wurde - über neun Jahre lang begleitet.

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