Sport inside: Über die politische Radikalisierung der Hooliganszene

SPORT INSIDE - 02.03.2015 - 22:45 Uhr - Politisch radikal (VIDEO ON DEMAND)

Ein Film von Fred Kowasch

"Am letzten Sonntag im Oktober 2014 demonstrierten Hooligans, Rocker, Kampfsportler und Rechtsradikale in der Kölner Innenstadt gemeinsam unter dem Motto "Hooligans gegen Salafisten" (HogeSa) und lieferten sich eine regelrechte Straßenschlacht mit der Polizei. Die Öffentlichkeit fragt sich seither: Woher kommen plötzlich Tausende von Hooligans, die auf die Straße gehen, um politisch zu demonstrieren? Parallel dazu entwickeln sich seit Mitte Oktober in Dresden und Leipzig Pegida und Legida, bei deren Kundgebungen immer wieder Hooligans als Ordner auftreten. Fanvertreter, Polizei- und Politikwissenschaftler beobachten seit einiger Zeit, dass Hooligans im Stadion und im Stadionumfeld aktiver geworden sind und sich verstärkt dem Rechtsradikalismus öffnen. Die Behörden gehen mittlerweile härter vor und erzielen damit Wirkung in der Hooliganszene. Die Ermittlungsbehörden bleiben aber dennoch in Alarmstimmung. Noch immer ist wenig darüber bekannt, wer sich hinter den aktiven Hooligangruppen verbirgt und was sie vorhaben. Denn dass sich Hooligans gemeinsam politisch engagieren, ist in der Geschichte des deutschen Fußballs ein absolutes Novum." (Text WDR)

HoGeSa 15112014 2

 Drucken  E-Mail

AKTUELL: "Nationalsozialistischer Untergrund"

22.02.2015
Was verschweigt Verfassungsschützer Andreas T.? Ja, was verschweigt Herr Themme?! Was er in der Tasche hatte, als er zum Internetcafe ging? Was er wirklich dort gesehen hatte? Über was er bereits im Vorfeld informiert war? Wie Ihn seine Kollegen 'präparierten', bevor er bei der Polizei als Beschuldigter in einem Mordverfahren aussagten mußte? Was der hessische Innenminister Volker Bouffier wirklich wußte ....

Trio-Urlaub-04-II  700x340,property=poster10.02.2015
Akten über V-Mann wieder aufgetaucht. Neunhundertdreiundachzig Blatt Papier. Treffberichte des BfV-Spitzels 'Tarif' aus den Jahren 1995 bis 2001. Das berichtet die Berliner Zeitung, mit Bezug auf eine Anfrage der 'Linken'-Bundestagsfraktion. Was für ein Wunder. Und kennzeichnend dafür, wie Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen sein Amt unter Kontrolle hat. Jetzt darf man sich auf die Details freuen.

03.12.2014
"Die Szene war der Ansicht, dass das jetzige System der Bundesrepublik irgendwann zusammenbricht und es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommt". Sagt der Verfassungsschutz-Spitzel Carsten Szczepanski am 167. Verhandlungstag vor dem Münchener Landgericht. Das schizophrene Leben des V-Mannes 'Piatto' oder "für den Tag X wollte man sich vorbereiten".

ZUM DOWNLOAD:

Weiterlesen

 Drucken  E-Mail

Rechtsradikale im Visier - Aus dem Alltag eines Spezialkommandos (1999, 30 min)

Ein halbes Jahr lang war 1999 interpool.tv mit Polizeikommissar Friedel Gromotka, Spitzname "Grobi", und Polizeiobermeister Axel Markus, unter Kollegen nur "Klumpen" gerufen, auf Streife. Rechtsradikale im Visier - eine 30 Minuten lange Reportage aus dem oft gefährlichen Arbeitsalltag von Deutschlands ältester Spezialeinheit gegen Rechts.



Neben Informationen in die Arbeit eines Mobilen Einsatzkommandos (MEK) gewährt dieser Film erstmals auch Einblicke in die Arbeit des Berliner Landeskriminalamtes. Zu einer Zeit, als sich die Ermittler durchaus bewusst waren, dass sich Teile der Rechtsextremen auch bewaffnen würden. Vor dem Hintergrund des Aufliegens des rechtsterroristischen Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) im November 2011 ist dieser Film von aktueller Bedeutung.

 Drucken  E-Mail

Berlin-Tipps

04.03. 19:30 Schokoladen: Michael Knight, Grimoon, Itaca
die tueren04.03. 20:00 Auster Club: Jonathan Kluth (Sing Song) 15e
04.03. 20:00 Privatclub: MisterMe (Hip Hop, Sing Song) 13e
04.03. 20.30 Comet Club: The Durango Riot 17e
04.03. 21:00 Fluxbau: Husky (Indiepop)
04.03. 21:00 Kugelbahn: Ben Hamilton, Martin Goldenbaum
04.03. 22:00 Wild at Heart: The Fever (Post-Punk Elektro Rock) 0

05.03. 19:30 Schokoladen: shEver (Doom, Death)
05.03. 20:00 Comet Club: Der Plot 15e
05.03. 20:00 Postbhf: Death from Above 1979, Turbowolf 24e
05.03. 20:00 Privatclub: Kensington Road (Rock, Pop) 15e
05.03. 21.00 Badehaus Szimpla: Nörd, Bunny Suit (Pop) 8e
05.03. 21.00 Grüner Salon: Simian Ghost (Indiepop)  12e
05.03. 21:00 Gretchen: Rustie, Delfonic 15e
05.03. 21:00 Monarch: Eric Ayotte, Dead Western (Americana, Folk)
05.03. 21:00 Sage Club: Tune Circus, Second Hand Hero
05.03. 21:00 White Trash: Mudats Blues Trio (Blues Rock)
05.03. 21:30 Madame Claude: Floptapes, Michael Forrest
05.03. 22:00 Duncker: Carlson (Alternative Rock) 0e
05.03. 23:59 Wilde Renate: Sebastian Kökow, Orion, Sebastian Voigt (House)

Weiterlesen

 Drucken  E-Mail

FLUG MH17 - Die Suche nach der Wahrheit

Autoren und Recherche: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit freundlicher Genehmigung der Investigativplattform correctiv.org, Recherchen für die Gesellschaft e.V.

Es ist eines der größten Kriegsverbrechen der neueren Zeit. Am 17. Juli 2014, gegen 16:20 Uhr Ortszeit, wurde der Malaysia Airlines Flug MH17 über der Ostukraine abgeschossen. Alle 298 Insassen starben, darunter viele Kinder. Wer holte das Flugzeug vom Himmel?

Lange war die Absturzstelle von Flug MH17 ein grausiges Leichenfeld. Die Körper der Passagiere verwesten im heißen ukrainischen Sommer, während in unmittelbarer Nähe gekämpft wurde – und Kämpfer und Anwohner das Gepäck der Toten plünderten. Schließlich, nach nervenzehrendem diplomatischen Tauziehen, konnten die meisten Leichenteile geborgen und in die Niederlande überführt werden.

Im September 2014 veröffentlicht die niederländische Flugsicherheitsbehörde OVV einen ersten Untersuchungsbericht. Alles an Bord von Flug MH17 verlief planmäßig. Keine aufgeregten Stimmen, keine Panik, keine Störung an der Maschine. Das belegt deren Blackbox. Abrupt endete deren Aufzeichnung um 16:20 Uhr Ortszeit, über der Ostukraine.

In diesem Augenblick, so der Untersuchungsbericht, wurde MH17 von einer großen Anzahl von „Objekten mit hoher Energie“ getroffen. Objekte, die mit hoher Geschwindigkeit von oben und von vorn in das Flugzeug einschlagen, mit derartiger Gewalt, dass der Rumpf wohl schon in der Luft auseinander reißt.

NATO-Luftkampfexperten, darunter der ehemalige niederländische Kampfflieger Harry Horlings, sind sich einig: Flug MH17 wurde von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Sie sei programmiert, kurz vor und über dem attackierten Flugzeug zu explodieren. Das Flugzeug müsse dann in einen Hagel aus tödlichen Schrapnells fliegen - „Objekte mit hoher Energie, die das Flugzeug von vorne und von oben durchstoßen haben“.

Weiterlesen

 Drucken  E-Mail

Nix "Brunnen bauen": Wie Bundeswehr und BND bei den NATO-Todeslisten halfen

Geheimpapier über Killerkommandos - Nach einem Bericht der BILD-Zeitung haben Bundeswehr und BND bei 'gezielten Tötungen' in Afghanistan geholfen. Wie aus dem Bericht hervorgeht - der als Belege eine ganze Reihe von geheimen Papieren anführt - soll es im deutschen Hauptquatier der Bundeswehr in Mazar-e-Sharif eine sogenannte 'Target Support Cell' gegeben haben, die von einem Obertsleutnant geführt wurde.

Diese Gruppe sollte Informationen über Afghanen sammeln und diese an ISAF-Stellen weitergeben. Im Klartext: es ging darum, wer auf Obamas geheime Todeslisten gesetzt wird. In seiner aktuellen Ausgabe berichtet das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL ausführlich über diese geheimen Listen, auf denen zeitweise bis zu 750 Namen gestanden haben sollen.

Auch der Bundesnachrichtendienst (BND) soll - dem Bericht des Boulevardblattes zu Folge - in die Operation eingebunden gewesen sein. So habe der BND die Handynummern von einem Taliban-Führer weiter gegeben, aufgrund derer er von den ISAF-Truppen lokalisiert und getötet werden konnte.

Das ist nicht das erste Mal, dass sich der BND aktiv an Kriegshandlungen im Ausland beteiligt. Bereits zu Beginn des Irak-Krieges gaben zwei Mitarbeiter des BND Koordinaten potenzieller Ziele in Bagdad weiter. Mit diesem Vorgang beschäftigte sich in der Folge in Berlin auch ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss. Die entsprechende Stelle im Abschlussbericht des BND-Ausschusses befindet sich auf den Seiten 5 bis 32.

 Drucken  E-Mail

World Press Photo Contest 2015

Second Prize General News Category, Single
Massimo Sestini, Italy

14 Massimo Sestini
7 June, off the coast of Libya

Shipwrecked people are rescued aboard a boat 20 miles north of Libya by a frigate of the Italian navy. After hundreds of men, women and children had drowned in 2013 off the coast of Sicily and Malta, the Italian government put its navy to work under a campaign called “Mare Nostrum” rescuing refugees at sea. Only in 2014, 170,081 people were rescued and taken to Italy.

www.worldpressphoto.org/awards/2015

Weiterlesen

 Drucken  E-Mail

Video on Demand: "Walls" - Full Movie (87 min, OmU)

The photographer Kai Wiedenhöfer works at life's extremes. With his panoramic camera, he is going to places, where rubber bullets, teargas, street battles belong to the daily life of the people. As a young man, Kai Wiedenhöfer witnessed the fall of the Berlin Wall. Since then, he has been fascinated by borders, walls and fences. His mission is to find out what concrete barriers do to the people they separate. In 2013, he tried overcoming every resistance and bringing his panorama pictures on the famous "East Side Gallery" in Berlin. The documentary accompanied Kai Wiedenhöfer for nine whole years.



Israel und die besetzten Gebiete, Belfast, Baghdad, Ceuta, Zypern, die Grenze zwischen den USA und Mexico. Kai Wiedenhöfer hat eine Mission. Er will die Mauern der Welt fotografieren, zeigen was ein Betonwall aus Menschen macht. Mit seiner Panoramakamera geht er dorthin, wo Gummigeschosse, Tränengas und Strassenschlachten zum Alltag gehören. Er trifft auf Flüchtlinge, Drogendealer und engagierte Menschenrechtler. Immer wieder aber auch auf bewaffnete Soldaten und aggressive Grenzpolizei. Gegen viele Widerstände versucht er sich seinen Traum zu erfüllen.

Kai Wiedenhöfer möchte seine Panoramafotos auf die weltbekannte 'East Side Gallery' in Berlin zu bringen. Jahrelang kämpft er dafür. Im Sommer 2013 kommt es in seiner Wahlheimat zum Showdown. Die Dokumentation „Walls – a Photographer between the Lines“ hat Kai Wiedenhöfer - der einst Zeuge des Berliner Mauerfalls wurde - über neun Jahre lang begleitet.

 Drucken  E-Mail