+ Dokumentarfilm: Road to Lockdown + Auf Amazon Prime Video (108 min, 2020) +

+ + + Bei Amazon Prime Video (Kaufen und Leihen) + + + 


Drei Jungs nach dem Abitur. Drei Monate ans andere Ende der Welt. Ein guter Plan, normalerweise. Dass im Frühjahr 2020 alles anders ist, realisieren Paul, Fynn und Niels nur zögerlich. Ihr Strandurlaub verwandelt sich in einen Alptraum-Trip an dessen Ende die Quarantäne steht. Statt dem Wandern in wunderschönen Landschaften sitzen sie plötzlich ohne Perspektive im neuseeländischen Christchurch fest. Wo endet sie: diese 'Road to Lockdown'? Den Film gibt es auf Amazon Prime Video für 4,99 Euro (Leihen) und 9,99 Euro (Kaufen).

Sommerkino: Und nächstes Jahr am Balaton (Roadmovie, 87 min, 1980)

Im Sommer den Daumen in den Wind. Und ab nach Süden. Nach Prag auf die Karlsbrücke oder in die verstaubten Bücher-Antiquariate der Stadt, zum Schwarzbier ins 'Fässchen'. Weiter über Bratislava auf die Magareteninsel nach Budapest. Danach möglichst schnell durch Rumänien, Richtung Rila-Kloster oder Sosopol, an den Klippen zum 'Schwarzen Meer' abhängen. Hunderte von ostdeutschen Trampern machten sich in den 80er Jahren auf diesen Weg. Ging ja sonst im Sommer nicht allzu viel. Es gibt einen Spielfilm, der dass ganz gut einfängt. 'Und nächstes Jahr am Balaton'. Eines der seltenen DDR-Roadmovies. Gut zu sehen, macht Lust auf mehr. Noch bis Anfang September in der mdr-Mediathek. Ein paar Filmausschnitte gibt es im folgenden Trailer.

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Video on Demand: Fire of Love (Dokumentarfilm, 93 min, 2022)

Wer einmal auf einem aktiven Vulkan gestanden hat, wird dieses Erlebnis nicht vergessen: wie es dampft und brodelt, die Erde sprichwörtlich vibriert. Wie dann das Adrenalin durch die Adern schiesst - die Gefahr zum Greifen nah. Solche Gefühle können auch süchtig machen. Zum Beruf werden. Die französischen Geowissenschaftler Katia und Maurice Krafft haben dies. Jetteten jahrzehntelang zu Vulkanausbrüchen - an die 175 Eruptionen haben sie erlebt - bis es einmal eine zu viel war. Am 3. Juni 1991 starben sie - zusammen mit 41 anderen Menschen - in einer pyroklastischen Staublawine beim Ausbruch des japanischen Vulkans Unzen. Der Dokumentarfilm von Sara Dosa ist eine Hommage an ihr Leben. Dass die Vulkanabenteuerer einst selbst eingefangen haben. In fazinierenden Bildern im 16 Milimeter Format.

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