Cap Verde: Inselhopping (I)

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Zu Jahresanfang hat der als 'Backpackerbibel' berüchtigte Reise-Verlag Lonely Planet seine zehn interessantesten Länder für 2011 vorgestellt. Zu den besten Dreien zählt Cap Verde. Ein Reisebericht in vier Teilen.

Nach sechseinhalb Flugstunden - mit Zwischenstop auf Grand Canaria - kam ich am frühen Nachmittag (Ortszeit weniger zwei Stunden) in Sal auf den Cap Verden an. Warum dann allerdings die Passkontrolle noch eine (gefühlte) Stunde dauern muß, erschließt sich einem nicht wirklich. Schließlich sind wir alle im Besitz eines  Visas, dass zu erwerben äußerst umständlich ist.

Zunächst muß man 45 Euros auf das Konto der Kapverdischen Botschaft überweisen, dann eine Kopie der Überweisung, eine Kopie vom Flugschein und den Originalpass per Einschreiben mit Rückschein zur Berliner Niederlassung schicken. Nach einer Woche gibt es dann Post.

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Cap Verde: Inselhopping (II)

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Zu Jahresanfang hat der als 'Backpackerbibel' berüchtigte Reise-Verlag Lonely Planet seine zehn interessantesten Länder für 2011 vorgestellt. Zu den besten Dreien zählt Cap Verde. Ein Reisebericht in vier Teilen.


Gut eine Stunde vor Abflug kann man schon mal auf dem Flughafen erscheinen. "No stress" - die Lady am Check-In-Schalter gibt den Rhythmus vor, indem sie das Vorgängeschloss zudrückt und von dannen zieht.

In der Propellermaschine ist es dann heiß und eng. Neben mir telefoniert ein Buisnessman. Sonnenbrille auf, Sonnenbrille runter, Portemonnaie rein und raus (ahh, der Mann hat auch Kreditkarten), schließlich wird die die elegante Ledertasche wie ein Bongo traktiert. Rechts am Fenster schreit ein Kind. Die 'verdienten' Prügel des Vaters helfen da auch nicht weiter. Nach 40 Minuten hat der Alptraum ein Ende. Willkommen auf Santiago, meiner Insel Nummer Zwei.

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Cap Verde: Inselhopping (III)

von Fred Kowasch

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Zwei Stunden dröhnt der Motor mittlerweile schon. Ein Bus nach dem anderen überholt uns auf dem Weg nach oben. Endlich haben wir den Pass in 2000 Meter Höhe erreicht. Der Ausblick ist phantastisch. WOW, so muß es wohl auf dem Mond aussehen!

Wir fahren durch die 'Calderia'. Eine Steinwüste von haushohen Felsbrocken, die rechts und links der Strasse liegen. Hier stand einmal ein Hunderte Meter hoher Vulkan, der nach seinem Ausbruch in sich zusammen gesackt ist. Unter der Oberfläche brodelt es weiterhin. Davon zeugt ein pechschwarzer Wall, der sich entlang der Strasse zieht. Er erinnert an den letzten Vulkanausbruch im Frühjahr 1995, als hier glühende Lava floss und das Ganze erst 300 Meter vor dem Dorf Portela zum Stehen kam.

Endstation Pension Marisa im Dorf Bangaeira. Ich frage nach einem Zimmer. Problemlos wird mir eins zugewiesen. Anschließend esse ich gemütlich unter einem Sonnenschirm Kartoffeln mit Hähnchen. Das Gericht ist der Hammer. Mit vollem Bauch und ohne Wasser erkunde ich die Gegend. Aha, hier scheint es am Morgen auf den Vulkan zu gehen.

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Merapi: Auf dem Gipfel des Vulkans

16.11.2010 -
Zehn Tage nach der grossen Eruption des Merapi kehren - entgegen den Warnungen indonesischer Behörden - zahlreiche Bewohner in ihre Dörfer am Fuße des Vulkans zurück. Nach wie vor gilt an dem Berg die höchste Gefahrenstufe. Wie die Behörden mitteilten, wurde beim Vulkanausbruch Anfang November zehnmal so viel Gesteins- masse frei, wie bei der letzten Eruption vor vier Jahren. 259 Menschen starben in Folge des Ausbruches, Hunderttausende leben immer noch in Notunterkünften. 

VIDEO: Merapi - unveröffentlichtes Drehmaterial

Dieses Video als WMV-Datei zum Download.
Der indonesische Berg Merapi gehört zu den Hochrisikovulkanen der Welt. 2002 hatte wir für die Sendung zdf.reporter einen Film über deutsche Vulkanforscher produziert. Das Drehmaterial vermittelt einen unmittelbaren Eindruck von der Gefährlichkeit des 'Feuerberges'.

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Check In: Alles in einen Rucksack

Einen Reisepass, eine Geldkarte, einen Schlafsack und ein Netbook. Viel mehr braucht der moderne Rucksackreisende eigentlich nicht mehr, um im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhundert unterwegs zu sein.

Der Reisepass muß in der Regel noch mindestens ein halbes Jahr gültig sein. Visa gibt es Meistens bei der Einreise am Flughafen. Ausnahmen bilden u. a. Länder wie: Australien, Indien, Syrien und Vietnam (Aufzählung unvollständig). Generell empfiehlt sich der Besitz eines zweiten Reisepasses. Schon allein deshalb weil Länder wie Syrien und Iran Pässe mit einem israelischen Einreisestempel nicht akzeptieren. Siehe auch: Auswärtiges Amt - Reise- und Sicherheitshinweise.

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