Sport inside Special: Falsches Spiel - Wettmanipulation im Tennis (Dokumentation, WDR)

Ein Film von Benjamin Best, Fred Kowasch und Tom Mustroph 
Sport inside Special, WDR Fernsehen, Sonntag, 07.05.2017, 22:05 - 22:35 Uhr

In kaum einem anderen Sport ist es so leicht zu manipulieren wie in der Einzelsportart Tennis. Der sogenannte "weiße Sport" kämpft seit mehr als zehn Jahren mit massiven Vorwürfen: Betrug, Manipulation, Vertuschung. Wettsyndikate, vor allem aus Russland, Südamerika und Italien, sind auf der Suche nach Tennisspielern, die für Geld Spiele manipulieren. Experten schätzen den weltweiten Umsatz bei Tennis-Wetten auf fünf Milliarden Euro. 



Im vergangenen Jahr haben die internationalen Tennisverbände 292 verdächtige Matches gemeldet. So viele wie nie zuvor. Mittlerweile kommen 80 Prozent aller verdächtigen Sportereignisse in Bezug zu Wettmanipulation aus dem Tennis. Seit Jahren stehen die internationalen Tennisverbände in der Kritik, zu wenig gegen die Manipulation zu unternehmen.

Vor allem Tennisturniere der zweiten bzw. dritten Kategorie, sogenannte Challenger- und Future-Turniere, sind für Betrug anfällig, weil hier das Schmiergeld höher sein kann als die geringen Preisgelder. "Die Wettbetrüger sind keine dummen Menschen, ganz im Gegenteil die wissen genau wen sie ansprechen müssen, wo die Saat auf fruchtbaren Boden trifft", erklärt Tennisprofi Andrea Petkovic gegenüber Sport inside. Sport inside trifft Ermittler, spricht mit Tennisprofis und stößt bei den Tennis-Weltverbänden auf eine Mauer des Schweigens.

WM-Finale 2010

Holland - Spanien 0:1 (0:0) n.V.
0:1 Iniesta (117.)
Holland: Stekelenburg - van der Wiel, Heitinga, Mathijsen, van Bronckhorst (105. Braafheid) - van Bommel, de Jong (99. van der Vaart) - Robben, Sneijder, Kuyt (71. Elia) - van Persie
Spanien: Casillas - Ramos, Pique, Puyol, Capdevila - Busquets, Xabi Alonso (87. Fabregas) - Pedro (60. Jesus Navas), Xavi, Iniesta - Villa (116. Torres)
Schiedsrichter: Webb (England)
Zuschauer: 84.490 (in Johannesburg/Soccer City)
Gelbe Karten: van Persie, van Bommel, de Jong, van Bronckhorst, Robben, van der Wiel, Mathijsen - Puyol, Ramos, Capdevila, Iniesta, Xavi
Gelb-Rote Karte: Heitinga wegen wiederholten Foulspiels (109.) 

 

Spanien ist Weltmeister - die Schönheit siegt über die Treterei. In einer hart und engagiert geführten Partie gewann der amtierende Europameister kurz vor Schluß der Verlängerung verdient die Welttitelkrone.  Nach starkem Beginn der Iberer, kam Oranje immer besser ins Spiel. Vor allem weil sie das Spiel der Spanier mit teils brutalen Fouls massiv zerstörten. In der zweiten Halbzeit konnte Arien Robben in der 64. Minute alles klar machen, als er allein auf Torwart Casillas zulief und an ihm scheiterte. Den Traum vergeben. Aber auch Spanien besaß danach gute Chancen, eine Entscheidung in der regulären Spielzeit herbeizuführen.

 

In der Verlängerung hatten sie die bessere Kondition und Glück, als der zunehmend überfordert agierende Schiedsrichter Howard Webb den Holländern einen klaren Eckstoß verweigerte. Im Gegenzug sorgte Iniesta in der 115. Minute für die Entscheidung. Da waren die Holländer aber schon zu zehnt, die emsig kämpfende Hintermannschaft um einen Innenverteidiger dezimiert. Es hätte aber schon viel eher jemand in Oranje vom Platz fliegen müssen. Glückwunsch an Spanien. Holland hat nach 1974 und 1978 wieder ein Endspiel verloren. Torschützenkönig des Turniers wurde der Deutsche Thomas Müller, als bester Spieler Diego Forlan aus Uruguay geehrt.


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WM-Tagebuch: Als Fan in Südafrika

von Simon Hof  

   

Samstag, 26.06., nachmittag  

 

nach sieben tagen im gastgeberland liegt nun eine lange heimreise ueber lissabon vor uns. leider landen wir erst um 16:10 uhr am sonntag in frankfurt, also zehn minuten, nachdem klar ist, welche entscheidung loew in bezug auf seine junge mannschaft getroffen hat.

simon_im_einsatz

ich persoenlich wuede boateng nicht wieder einsetzen. im stadion habe ich ihn ueber einen laengeren zeitraum beobachtet. unsicherheit trifft es am meisten, was seine spielweise ausgemacht hat. ganz im gegensatz zu kroos, der die unbekuemmertheit des ersten spiels gegen die socceroos wohl deshalb konservieren konnte, weil er sich auf dem feld gegen serbien gar nicht anstecken konnte vom unsicherheitsvirus. was wir am sonntag brauchen ist einen mertesacker der sich unbedingt steigern muss, einen weiterhin gluecklosen rooney und ein tor. das wird reichen. ich selbst brauche dann einen fernseher, am besten direkt an der gepaeckausgabe. wird wohl eher schwer.

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it's football, stupid!

 

 

Unser Blog zur Weltmeisterschaft 


Sandmulder 08.07.; Ballacks Klasse zeigt sich wenn es schlecht läuft. Kapitän Gartenzwerg reicht da nicht ran.

Tobi 08.07.; Schlimm was bei einer WM so mitquakt. Nie Spanien spielen sehen, dafür möglichst hohe Siegesprophezeihungen abgeben. Und dann enttäuscht sein.

 

fred 07.07.; Das zweite Halbfinale kann kommen. Noch nie so entspannt gewesen. 32 Jahre Warten haben sich gelohnt ....

 

Sandmulder 07.07.; Von wegen erstmals Gastgeber in der Vorrunde gescheitert. Der olle Bure steht gar im Finale.


blog_maskottchen

Sonnidee, 06.07.: Drei Wochen den ganzen Fußballtag draußen sitzen führt zur WM-Bräune. Gesicht, Unterarme, Schenkel farbig, der Rest „Käse“.

 

Sonnidee, 29.07., 19:30;

Paraguay-Japan langweilig? Nicht wenn man 0:0 tippt und das Elfmeterschießen mit 5:3 vorhersagt. Jede Bewegung Richtung Strafraum ein Anschlag auf das Wohlbefinden, jede Tölpelei Erleichterung. Der Lohn, ein portables Playstation Spiel mit dem ich nichts anfangen kann.

 

Miss Jabulani, 29.07; WM ist wie ein Galopprenntag. Versagt dort „Tresenkönig" kann danach immer noch auf „Zuckerschnute" gesetzt werden. Hier fiebert man erst mit Mexiko, dann mit Chile, vielleicht noch Ghana oder China. Ist egal, wichtig der Augenblick...

 


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Gruppe A: Südafrika

Südafrika
Als Gastgeber der Weltmeisterschaft konnte sich Südafrika die Qualifikationsspiele ersparen, ist automatisch dabei. Ob es auf sportlichem Weg geklappt hätte ist fraglich, hat  „Bafana Bafana“ zuletzt nicht mal an derAfrikameisterschaft teilnehmen dürfen. Im Gegensatz zu den anderen afrikanischen Mannschaften verfügt Südafrika über nur wenige Akteure, die in dewn großen europäischen Ligen zum Einsatz kommen....

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Gruppe A: Mexiko

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Die Qualifikation für Die Weltmeisterschaft verlief für Mexiko diesmal holpriger als gewohnt. Nach fünf gespielten Partien waren gerade mal sechs Zähler angesammelt. Im zweiten Teil der Ausscheidung unter dem neuen Coach Javier Aguirre Onaindia riß sich die „Tri“ zusammen, holte 13 Punkte aus fünf Spielen und zog in der Tabelle nach oben...


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Halbfinale: Uruguay

 

Urugay galt Jahrzehnte neben Brasilien und Argentinien als „dritte Kraft“ im südamerikanischen Fußball. Nach der Relegationspleite vor vier Jahren gegen Australien, gestalteten sich die Ausscheidungspartien dieses Jahr gegen Costa Rica erfreulicher. Ohne Glanz setzte sich die „Celeste“ in den Play Offs knapp durch.

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Gruppe A: Frankreich

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Es war der Skandal in der letzten WM- Qualifikation. Irland führte in der Verlängerung des zweiten Relegationsspiels 1:0 im Pariser Stadion als Frankreichs Angreifer Thierry Henry im gegnerischen Strafraum den Ball zweimal hinter- einander mit der Hand spielte. Der Sekunden später folgende Ausgleichstreffer hätte nie und nimmer gelten dürfen.

 

Doch der Schiedsrichter wollte einen regulären Ablauf der Dinge gesehen haben. Da die "Equipe Tricolore" das Hinspiel 1:0 gewonnen hatte, reichte dieses schmeichelhafte Unentschieden für die Teilnahme 2010 in Südafrika.

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Viertelfinale: Argentinien

argentinien_girlWeltmeister 1978 und 1986,
Vize-Weltmeister 1930 und 1990,
14-maliger Copa-America-Gewinner

 

Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2010 blieb für die Argentinier ein arger Krampf bis zum letzten Spiel. Lange Zeit sah es so aus, als ob sie es nicht schaffen würden, in der Südamerikagruppe unter die besten Vier zu kommen. Zum Glück hat es gereicht, eine Weltmeisterschaft ist ohne den zweifachen Weltmeister mit seinen Stars wie Leo Messi an der Spitze einfach nicht vorstellbar....r

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Gruppe B: Nigeria

Nigeria:
Nigeria ist zum vierten Mal beim Weltturnier vertreten. Etwas glücklich fingen die „Super Eagles“ am letzten Qualifikations-Spieltag den Gruppenersten Tunesien ab. Wolfsburgs Obafemi Martins schoß in der Schluphase gegen Kenia den notwendigen Sieg heraus. Überraschend verlor Favorit Tunesien in Mosambik 1:0, Nigeria zog im letzten Augenblick im Klassement vorbei....

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Gruppe B: Südkorea

Mit der siebten WM-Teilnahme in Folge ist Südkorea inzwischen eine feste Größe im Weltfußball. Die Ausscheidungsrunden für Südafrika 2010 überstanden die  "Taeguk Warriors" ohne Probleme. Prestigeträchtig errang das Team um ihren Star Ji-Sung Park (Manchester United) vor dem „Bruder“ Nordkorea den ersten Platz in der Qualifikationsgruppe.

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