Dokumentarfilm: 'Inside HogeSa' - Über die politische Radikalisierung der Hooligans (92 min, 2018)

'Inside HogeSa' ist eine Dokumentation, die der Frage nachgeht: welche Folgen hatte die Demonstration der 'Hooligans gegen Salafisten' (HogeSa) vom 26.Oktober 2014 in Köln? Als 5.000 Menschen auf die Straße gingen. Was wurde aus den Protagonisten? Ausführlich kommen Beteiligte zu Wort. Unter Ihnen Hools und Mitglieder des 'HogeSa'-Teams. Aber auch Fanforscher, Politikwissenschaftler, 'Pegida'-Organisatoren.


Dreieinhalb Jahre lang haben wir an dem Thema gearbeitet. Dutzende Kundgebungen und Demonstrationen besucht. Vor Ort mit den Beteiligten gesprochen. Entstanden ist ein 92 Minuten langer Dokumentarfilm, der einen Einblick in eine Szene gibt, den es so noch nicht gab. Wem der Trailer gefällt, kann sich gern den kompletten Film ansehen. Er kostet 4,99 (Ausleihe 48 Stunden) und 9,99 Euro (all). Wir haben die Dokumentation mit insgesamt 10.000 Euro selbst finanziert. Auf Crowdfunding, Filmfördergelder oder eine Co-Finanzierung öffentlich-rechtlicher TV-Sender wurde - aus Gründen der redaktionellen Unabhängigkeit - verzichtet.

Hinweis: wer den Film kauft, bekommt ungeschnittene Interviews zu sehen. Und Zugang zu einem 15 Minuten längeren 'Directors Cut', der aktuell fertig gestellt wurde.

Waltz with Bashir

Die Alpträume kommen immer wieder. Jede Nacht.
Ein israelischer Soldat, der an der Libanon-Invasion 1982 teilgenommen hat.
Der die Massaker Sabra und Schatila erlebte, als die israelische Armee tatenlos zusah. Eine Dokumentation als Animationsfilm. Beim Filmfestival in Cannes mit Lob bedacht, für den Oscar als bester nichtenglischsprachiger Film in die engere Auswahl.

VIDEO: Trailer Waltz with bashir (aktuell im Kino)

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Der Baader Meinhof Komplex

Der Film wurde heute für den Oscar in der Kategorie 'Bester nicht-englischsprachiger Film' vorgeschlagen. Weiterhin in der Auswahl: "Waltz With Bashir" (Israel), "Revanche" (Österreich), "The Class" (Frankreich) und "Departures" (Japan). Die Auszeichnung wird in der Nacht auf den 23. Februar 2009 vergeben.


VIDEO: Der Trailer zum Film

Der 152 Minuten lange Film beginnt mit einer idyllischen Strandszene, auf der Insel Sylt. Es ist die Zeit des Vietnam-Protestes, der Besuch des Schahs von Persien und seiner Frau in Westberlin steht an. Es wird Proteste, es wird einen Toten geben. Der 2. Juni 1967, ein zentraler Tag zum Verständnis deutscher Geschichte. Der Film endet am 18. Oktober 1977, dem Tag als die RAF-Häftlinge in Stammheim starben und der Arbeitgeberpräsident Hans-Martin Schleyer erschossen wurde.



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Quantum of Solace

VIDEO: Der neue Bond (Trailer)
Kurzkritik:
Ransante Verfolgungsjagden, schöne Frauen, spannende Geschichten. Das ist James Bond. Oder: das war James Bond. Denn in "Quantum of Solace" hat der britische Geheimagent seinen Charme verloren. Eine dünne Geschichte plätschert durch den kürzesten Bond seit Langem. Frauen werden nicht mehr erobert, Dinks nicht mehr gerührt. Allenfalls die brilliant inzenierten Verfolgungjagden lassen erahnen, welche Qualität einst für das Kinoabenteuer stand. Immerhin: der Trailer ist Weltklasse!

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Heimatkunde

Baut die Mauer wieder auf! Oder der 'West-Borat' Martin Sonneborn unterwegs in der 'Ost-Zone'. Wenn der Film das hält, was der Trailer verspricht, dann kann man sich auf das Kinoerlebnis freuen. Rechtszeitig zum DDR-Geburtstag!! Bis dahin müssen 120 Sekunden feinste Satire aus dem immer noch real existrierenden Sozialismus reichen ....

VIDSCHO: Heimatkunde - Der Trailer

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39,90

VIDEO: Der Trailer zum Film
Kurzkritik:
Jede Menge Koks, immer eine Praktikantin zur Hand und (vor allem) schön selbstbewußt erscheinen. Dann schluckt der Auftraggeber den  eigenen Gedanken schon. Ein unterhaltsamer Film zur Sommerzeit: Frei nach dem gleichnamigen Enthüllungsroman 39,90 aus der Werbebranche. Den braucht man nicht gelesen zu haben, wie man auch vor dem Flimmererlebnis nicht unbedingt gegessen haben muß. Denn bei dem optisch glänzend inszenierten Kinorausch, vergeht einem schon mal das Lachen und der Appetit. Soll es wohl auch. 

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1. Mai

Porschetreffen, Maibaum aufstellen, Neonazidemo, Strassenfest. Der 1. Mai wirft seine Schatten. In diesem Jahr fällt er sogar noch auf den 'Vater'- oder 'Herrentag'. Das wird dann in manchen Gegenden besonders lustig. Besonders beliebt ist dieser Tag immer in Berlin. So beliebt, daß in diesem Jahr sogar ein Spielfilm dazu in die Kinos kommt. Den Trailer gibt es bei uns.

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Into the wild

„Besser als Liebe, als Geld, als Ruhm – gebt mir Wahrheit.“ (Henry David Thoreau)

Einfach fortgehen. Die Kreditkarte zerschneiden, den Daumen in den Wind. Das Ziel heißt Alaska, die raue Wildnis. Auf der Suche nach sich selbst. Regisseur Sean Penn ist genau der richtige für solche Stoffe.


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Control



Kurzkritik:
Eine schmucklose Siedlung in Manchester. Hier ist man für immer zu Hause.  Eine Zigarette auf dem Bett, ein paar Takte vom Plattenspieler. Zwischendurch arme Rentner verarschen. Ihre  geklauten Psychopillen bringen Spaß.  Ein Konzert von David Bowie,  die Pistols spielen auch und irgendwann ist auch mal die eigene Band an der Reihe. Die Auftrittsgage reicht nicht einmal für ein schäbiges Hotelzimmer.

In schlichten Bildern erzählt Regisseur eine eindrucksvolle Geschichte. Es ist die Geschichte von Joy Divison. Genau beobachtet, umgesetzt mit phantastischen Schauspielern. Die die Songs auch noch selber spielen. Szenen, als wär man mitten dabei, würde selbst auf der Bühne stehen. Das zwei Stunden Werk ist echte Kinokunst. Wenn nur ein halbes Dutzend Filme so gut werden, dann kann man sich auf das Kinojahr 2008 freuen.  

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Hotel Very Welcome

Film von Sonja Heiß
Kurzkritik: Da kann man nur all jenen gratulieren, die solch einen feinen Film gemacht haben. 90 Minuten lang fühlt man sich mit auf die Reise genommen. Leidet mit, wenn die Dusche streikt, die Ladies weglaufen, das falsche Bier kommt, der Freund zu Hause nicht abnimmt.

Die fünf Charaktere wirken überzeugend. So als spielten sie sich selbst. Einsame Gestalten die auf der Suche sind, aber dennoch nur vor sich selber weglaufen. Vielleicht hätte dem Film ein wenig mehr Fröhlichkeit gut getan. Denn auch die soll es ja unter Backpackern geben. Dennoch: nach andertalb Stunden wünscht man sich, der Film wäre nochmal so lang!

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"The Road to Guantanamo"

road_to_guantanamo_klein Film von Michael Winterbottom
Der Film erzählt die wahre Geschichte von vier Jungs aus England, die sich auf den Weg nach Pakistan machen. Und in einem der schrecklichsten Gefängnissen der Welt landen: Dem Gefangenlager in Guantanmo-Bay, Kuba.

Asif, einer der jungen Männer, hat eine Frau in Pakistan gefunden. Seine drei Freunde Ruhel, Monir und Shafiq machen sich mit ihm auf die Reise
von England nach Pakistan, um auf der Hochzeit mit dabei zu sein.

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